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Blister-Infobrief 4/2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Sie erhalten den Blister-Infobrief Ausgabe 4/2019. Mit dem Blister-Infobrief informieren wir Sie vierteljährlich über aktuelle gesundheitspolitische Themen und Neuerungen aus dem pharmazeutisch-industriellen Bereich mit Bezug zur Patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung (PAV). Mit dem Blister-Infobrief bleiben Sie stets auf dem Laufenden! Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns über Ihre Anregungen.



IN EIGENER SACHE

Neues assoziiertes Mitglied: awinta GmbH unterstützt den BPAV

Seit November diesen Jahres hat der BPAV mit der awinta GmbH aus Bietigheim-Bissingen ein neues assoziiertes Mitglied. Im deutschen Gesundheitsmarkt ist das Unternehmen mit über 7000 Kunden unter anderem Marktführer für Software in Apotheken. Der BPAV bedankt sich für das Vertrauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. 

Mitgliederübersicht des BPAV


BPAV-Vorstand in das Bundesministerium für Gesundheit geladen

Am 24. Oktober war der Vorstand des BPAV Gast im Bundesministerium für Gesundheit, um der Vorstellung des IQWiG Rapid-Reports zur Patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung beizuwohnen. Der Verband hatte die Gelegenheit, zu den Ergebnissen des Berichtes Stellung zu nehmen und die eigene Sichtweise zu den dargestellten Punkten zu erläutern. Bereits im Mai hatte der BPAV in einer Pressemitteilung auf einige Mängel des Reports hingewiesen. 

Pressemitteilung


POLITIK UND REGULIERUNG


Hessens Landesregierung will Patientensicherheit verbessern 

Die schwarz-grüne Regierung fordert Kliniken durch eine Rechtsverordnung für Patientensicherheit auf, den Weg für eine Sicherheitskultur zu etablieren. Durch die Verordnung sollen qualifizierte Patientensicherheitsbeauftragte Risiken identifizieren und einschätzen, um so Maßnahmen empfehlen zu können. Dies soll zur Bildung und Verbesserung der Sicherheitskulturen beitragen. Auch die Krankenkassen begrüßen den Schritt.

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Neuer Pflege-TÜV der Krankenkassen

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen hat einen neuen Pflege-TÜV eingeführt. Das bisherige Noten-System wird dadurch obsolet. Stattdessen müssen die etwa 13.000 stationären Einrichtungen in Deutschland nun detaillierte Angaben zur Qualitätssicherung machen. Somit müssen die Heime darlegen, wie sich die Pflegebedürftigen beispielsweise in Hinblick auf Mobilität und Selbstversorgung entwickeln und ob entsprechende Hilfeleistungen angeboten werden.

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WEITERE MELDUNGEN


Lohfert-Preis zur Verbesserung der Patientensicherheit

Mit dem Lohfert-Preis sollen Konzepte ausgezeichnet werden, welche vermeidbare Fehler in der stationären Versorgung verbessern und so die Sicherheit von Patienten erhöhen. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis der Christoph Lohfert Stiftung wird im September 2020 verliehen – Bewerbungsschluss ist der 29. Februar 2020. Mit der Auszeichnung soll das Wohl von Patienten wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.

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Hecker neue Vorsitzende beim Aktionsbündnis Patientensicherheit

Dr. Ruth Hecker tritt die Nachfolge von Hedwig François-Kettner an und wird die neue Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS). Frau Hecker ist zudem als Chief Patient Safety Officer am Universitätsklinikum Essen tätig. Ebenso wurde Heike Morris als stellvertretende Vorsitzende, und Marcel Weigand als Generalsekretär bestätigt. Der BPAV wünscht dem neuen APS Vorstand viel Kraft bei Ihren Bestrebungen.

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Wie der Personalmangel in der Pflege Patienten gefährdet

In einer Studie legt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) dar, wie ambulante Pflegedienste oft erhebliche Schwierigkeiten mit der Besetzung von Stellen haben. 53 Prozent der Befragten gaben an, dass Stellen für Pflegefachpersonal seit mindestens drei Monaten unbesetzt seien. 80 Prozent der Dienste waren durch den Personalmangel gezwungen, in den letzten drei Monaten Versorgungs-Anfragen abzulehnen. Mit Blick auf die steigenden Zahlen der Pflegebedürftigen könnten sich Herausforderungen wie Unachtsamkeit und Zeitdruck weiter verstärken und ungewollte Medikationsschäden zur Folge haben.

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Die medikamentöse Last verringern

800.000 Menschen in Deutschland leben in Pflegeheimen. Nach Schätzungen sind unerwünschte Arzneimittelwirkungen Grund für etwa 6,5 Prozent der stationären Einweisungen. Bis zu 70 Prozent wären vermeidbar. In Anbetracht dieser Statistiken scheint es unabdingbar, intensiver über Maßnahmen zu Verbesserung von Arzneimitteltherapiesicherheit zu sprechen. Im Zentrum solcher Maßnahmen steht die umfassende Begleitung und Kontrolle individueller Medikationsprozesse. Die Pharmazeutische Zeitung hat diesbezüglich einen umfassenden Beitrag publiziert.

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APS und Studierende wollen Patientensicherheit im Medizinstudium verankert sehen

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) fordern gemeinsam von der Politik, dass Patientensicherheit im Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) mehr Bedeutung zukommt. Auf diese Weise sollen angehende Mediziner schon früh für das Thema sensibilisiert werden. Der NKLM dient als Orientierungshilfe für die Reformen des Medizinstudiums im Rahmen des „Masterplans 2020“.

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TERMINE

22. - 23.11.19 CDU Bundesparteitag in Leipzig
30.11.19 Die SPD präsentiert ihre neuen Vorsitzenden
06. - 08.12.19 SPD Bundesparteitag in Berlin
24. - 25.01.20 Kongress Pflege 2020 in Berlin  (Mehr)
12. - 14.03.20 Deutscher Pflegetag 2020 in Berlin (Mehr)


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Der BPAV hat sich im Herbst 2009 gegründet und hat derzeit 21 Mitglieder. Der BPAV vertritt die Interessen der Blisterunternehmen in Deutschland gegenüber der Politik sowie gesellschaftlich relevanten Gruppen und den Medien. Der Verband pflegt enge Kontakte zu Blisterunternehmen und Organisationen in den Nachbarländern.

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