Blister-Infobrief 3 / 2016

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Sie erhalten den Blister-Infobrief Ausgabe 3 / 2016. Mit dem Blister-Infobrief informieren wir sie vierteljährlich über aktuelle gesundheitspolitische Themen und Neuerungen aus dem pharmazeutisch-industriellen Bereich mit Bezug zur Patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung (PAV). Mit dem Blister Info-Brief bleiben Sie stets auf dem Laufenden! Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns über Ihre Anregungen.



IN EIGENER SACHE

Blisterzentren Nordhorn und Rheinland neue Mitglieder im BPAV

Das Migasa PiVs Blisterzentrum Nordhorn und das Rheinland Blisterzentrum Leverkusen werden Mitglieder im Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer e.V. (BPAV), der nun auf insgesamt 24 Mitglieder wächst.


Das Migasa PiVs Blisterzentrum Nordhorn wurde im Jahr 2011 von der Migasa-Apothekenkooperation gegründet und zählt zu den neuesten und modernsten Blisterzentren in Deutschland. Herr Dr. Werner Gajewski, einer der Gesellschafter der Migasa Apothekenkooperation, leitet dieses. Das Rheinland Blisterzentrum mit Sitz in Leverkusen stellt seit März 2013 patientenindividuelle Schlauchblister her und gehört seit Januar 2016 mehrheitlich zum Migasa PiVs Blisterzentrum Nordhorn.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung
hier.

 


POLITIK UND GESETZGEBUNG

Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit im Kabinett


Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vorgelegten „Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland“ (Aktionsplan AMTS 2016 – 2019) beraten. Mit dem Ende 2015 in Kraft getretenen E-Health-Gesetz wurde geregelt, dass ab Oktober 2016  alle Versicherten, die  mindestens drei verordnete Medikamente anwenden, Anspruch auf die Ausstellung eines Medikationsplans in Papierform durch eine Ärztin oder einen Arzt haben. Ab 2018 soll der Medikationsplan auch elektronisch von der Gesundheitskarte abrufbar sein.

Lesen Sie die vollständige Meldung
hier.


WEITERE MELDUNGEN

Polypharmazie - Tendenz steigend, Folgen schwer kalkulierbar



Das Ärzteblatt hat eine Studie zur Polypharmazie in Auftrag gegeben und die Ergebnisse dazu vor kurzem veröffentlicht. In Deutschland kommt es demnach bei etwa 42 % der über 65-Jährigen zu Polypharmazie, Tendenz steigend. 20–25 % dieser Patienten erhalten potenziell inadäquate Medikamente. Etwa 86 % der Tagesdosen an Medikamenten der über 65-Jährigen werden von Hausärzten verordnet.

Die Ergebnisse der Studie lesen Sie hier.


Glaeske stärkt Apothekern den Rücken


Der Pharmakologe Professor Gerd Glaeske (Foto) hat im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) eine Lanze für die deutschen Apothekerinnen und Apotheker gebrochen. In der Sendung «Volle Kanne» stand am Donnerstagmorgen das «Top-Thema: Gefährliche Wechselwirkungen» auf dem Programm. Im Anschluss an einen Beitrag über potenzielle Gefahren durch Polymedikation kam Glaeske in einem Interview auf die Einführung des Medikationsplans zu sprechen: «Der Apotheker fehlt leider so ein bisschen in diesem Medikationsplan.» Das sei von der Politik nicht gut geregelt, sagte Glaeske mit Hinweis auf «die Interessenspolitik der Ärzte».

Lesen Sie die vollständige Meldung hier.
Den "Volle Kanne"-Bericht mit Gerd Glaeske finden Sie in der ZDF-Mediathek.


Aktionsbündnis Patientensicherheit: Gemeinsam aktiv gegen Medikationsfehler


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu zehn Prozent aller Krankenhausaufnahmen auf unerwünschte Arznei-mittelereignisse zurückzuführen sind. Ein großer Teil davon ist durch Medikat-ionsfehler bedingt. Auch für Deutschland gibt es Hinweise, dass Medikations-fehler in relevantem Umfang zu Patientenschädigungen führen, die vermeidbar wären. Erhebungen in deutschen Pflegeeinrichtungen weisen darauf hin, dass jeder Heimbewohner im Schnitt eine neue unerwünschte Arzneimittelwirkung pro Jahr erleidet, davon sind 60 Prozent vermeidbar.

Lesen Sie die vollständige Meldung
hier.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren