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Blister-Infobrief 2/2020

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Sie erhalten den Blister-Infobrief Ausgabe 2/2020. Mit dem Blister-Infobrief informieren wir Sie vierteljährlich über aktuelle gesundheitspolitische Themen und Neuerungen aus dem pharmazeutisch-industriellen Bereich mit Bezug zur Patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung (PAV). Mit dem Blister-Infobrief bleiben Sie stets auf dem Laufenden! Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns über Ihre Anregungen.



IN EIGENER SACHE

Pressemitteilung: Patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung verhindert Keimverschleppung

"Patientenindividuell verblisterte Arzneimittel sind eine doppelte Präventionsmaßnahme für das Gesundheitssystem. Es wird höchste Arzneimitteltherapiesicherheit gewährleistet, was den Pflegebedürftigen zugutekommt und den Pflegenden die notwendige Sicherheit gibt. Gleichzeitig verringert man die Gefahr durch Keimverschleppung, da der Gebrauch von mehrfach wiederverwendeten Portionierbehältern verringert wird", sagt BPAV Vorsitzender Hans-Werner Holdermann.

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BPAV in der aktueller Pandemie-Situation in Abstimmung mit dem BMG 


In der aktuellen Situation hat der BPAV eindringlich an das Bundesgesundheitsministerium appelliert, sicherzustellen, dass die Blisterzentren und damit die von diesen versorgten Patienten ausreichend und prioritär mit Arzneimitteln versorgt werden. Eine optimale Medikamentenversorgung gerade für die Älteren und Schwächeren in unserer Gesellschaft ist aus BPAV-Sicht eine solidarische und ethische Verpflichtung.

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POLITIK UND REGULIERUNG


Mehr PflegeKRAFT 2.0

Pflegekräfte sichern aktuell unter schwierigsten Bedingungen zusammen mit anderen Berufsgruppen die gesundheitliche Versorgung der Menschen. Die Corona-Pandemie macht damit einmal mehr deutlich, wie „systemrelevant“ Pflegekräfte sind. In Anlehnung an das 5 Punkte-Programm anlässlich der Konzertierten Aktion Pflege, schlägt der Pflegebevollmächtigte deshalb ein aktualisiertes 5 Punkte-Programm mit dem Namen „Mehr PflegeKRAFT 2.0“ vor.
 
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Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln gewährleisten – Produktion in Europa stärken

Laut der FDP-Bundestagsfraktion verdeutlicht die Coronakrise auf drastische Weise, dass in Krankenhäusern und Apotheken wichtige Medikamente für die Behandlung von Patienten fehlen. Dieses Problem existiere bereits seit geraumer Zeit. In den letzten Jahren hätten die Lieferschwierigkeiten von Arzneimitteln stetig zugenommen. In einem Antrag fordert die Fraktion, die Herstellung von Arzneimitteln inklusive der Wirk- und Hilfsstoffproduktion nach Deutschland oder zumindest in die Europäische Union zurück zu verlagern

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CDU/CSU Bundestagsfraktion: Exklusive Arzneimittel-Rabattverträge sollen verboten werden

Die CDU/CSU Bundestagsfraktion hat Mitte April in einer Pressemitteilung gefordert, das derzeitige System der Arzneimittel-Rabattverträge anzupassen. Dadurch soll ein Teil der Arzneimittelproduktion zurück nach Deutschland und Europa geholt werden. Der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende für Gesundheit, Dr. Georg Nüßlein, fordert, dass in Zukunft Rabattverträge mit mindestens zwei Herstellern geschlossen werden. Einer der Hersteller müsse eine lückenlose europäische Lieferkette nachweisen, um einen Zuschlag für einen Rabattvertrag zu erhalten. Exklusive Arzneimittel-Rabattverträge sollen verboten werden.

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WEITERE MELDUNGEN


DBfK-Aktion #PflegeNachCorona – die Neubewertung der Pflege

Pflegekräfte sind „systemrelevant“ – darüber sind sich Politik und Gesellschaft seit Beginn der Covid-19-Pandemie einig. Der anfängliche Applaus im Bundestag und auf den Balkonen verklingt jedoch und der angekündigte Pandemie-Bonus wird wohl nicht alle professionell Pflegenden erreichen. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat daher die neue Plattform www.pflegenachcorona.de ins Leben gerufen. Hier können Forderungen an Politik und Gesellschaft formuliert und gesammelt werden können. Eine Abschlusskundgebung der Vorschläge soll im November 2020 an die politischen Entscheider übergeben werden. 


Warme Worte werden nicht ausreichen

Ausreichen werden warme Worte und ein gesteigertes politisches 
Interesse in der Debatte um die Pflegegehälter nicht. Wie hart nach wie vor gerungen wird, sobald es ums Geld geht, zeigt das Hin und Her beim geplanten Pflegebonus von bis zu 1500 Euro. Zwei Drittel sollen die Pflegekassen
übernehmen, ein Drittel sollen Länder und Arbeitgeber zuschießen. Das System, wie es jetzt ist, krankt daran, dass die Refinanzierung dieser Kosten für die Heimbetreiber oft schwierig ist. Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen müssten deshalb von Strukturreformen begleitet werden, schreibt die Süddeutsche Zeitung.  

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Patientensicherheit weist Mängel auf

Ein Marburger Forschungsteam hat eine erste Studie zu Problemen in der ambulanten medizinischen Versorgung vorgelegt. Für die Erhebnung berichteten 10.000 Bürgerinnen und Bürger, welche Probleme sie bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erlebt haben. 14 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten über Probleme, die aufgetreten seien, wenn sie niedergelassene Ärztinnen oder Ärzte konsultierten.

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Risiken in der Patientenversorgung wirksam reduzieren

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat eine neue Handlungsemp? fehlung zur Fallanalyse von unerwünschten Ereignissen und Risikosituationen in medizinischen Ein? richtungen veröffentlicht. Ob Medikationsfehler, Patientenverwechslungen oder aktuelle Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Versorgung von Covid?19?Patienten – sorgfältige  Fallanalysen tragen zur sicheren Versorgung bei.

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Die Pflege steht vor großen Herausforderungen

Die Corona-Zeit ist für Pflegekräfte eine große Herausforderung. Doch auch zuvor ist die Pflegesituation angepannt gewesen ist. Der Pflegenotstand werde jetzt nur deutlicher, berichtet die Stiftsleiterin des KWA Hanns-Seidl-Haus in Ottobrunn, Ursula Cieslar. "Es gäbe zu wenig Personal, um den Bewohnern mehr Halt auf emotionaler Ebene zu geben. Gerne würden die Pflegekräfte ihren Patienten den Kummer durch Gespräche nehmen. Aber es sei keine Zeit dafür."

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BPI fordert, die Rabattverträge bis Ende Juni auszusetzen

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) fordert angesichts der Corona-Krise eine staatliche Anordnung zur bundesweiten Aussetzung der Rabattverträge. Zudem sei es nicht verständlich, wenn bereits in der jetzigen Phase neue Rabattverträge ausgeschrieben werden. Es zeige sich, dass gerade diese Systematik nicht zu einer Stabilisierung der Arzneimittelversorgung führt, sagt Dr. Kai Joachimsen, BPI-Hauptgeschäftsführer.

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Der BPAV hat sich im Herbst 2009 gegründet und hat derzeit 21 Mitglieder. Der BPAV vertritt die Interessen der Blisterunternehmen in Deutschland gegenüber der Politik sowie gesellschaftlich relevanten Gruppen und den Medien. Der Verband pflegt enge Kontakte zu Blisterunternehmen und Organisationen in den Nachbarländern.

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