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Blister-Infobrief 2/2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Sie erhalten den Blister-Infobrief Ausgabe 2/2019. Mit dem Blister-Infobrief informieren wir Sie vierteljährlich über aktuelle gesundheitspolitische Themen und Neuerungen aus dem pharmazeutisch-industriellen Bereich mit Bezug zur Patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung (PAV). Mit dem Blister-Infobrief bleiben Sie stets auf dem Laufenden! Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns über Ihre Anregungen.



IN EIGENER SACHE

Mitgliederversammlung am 9. April 2019

Vergangenen Monat tagte die 10. ordentliche Mitgliederversammlung des BPAV. Als Gast aus dem Bundestag war Herr Dr. Kippels (CDU) geladen und sprach mit den Mitgliedern des BPAV über die Interessen des Verbands. 

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern für Ihre Teilnahme. Ein besonderer Dank geht an Herrn Reto Dietschi, Geschäftsführer des Schweizer Blisterverbands Blistersuisse. Es wird eine enge Kooperation der beiden Verbände angestrebt. 


Neues assoziiertes Mitglied

Die ARZ Service GmbH wird neues assoziiertes Mitglied des BPAV. „Wir freuen uns, mit der ARZ Service GmbH in Haan einen weiteren Unterstützer für die Verblisterung gefunden zu haben“, sagt der BPAV-Vorsitzende Hans-Werner Holdermann. „Wir haben beide ein sehr ähnlich gelagertes Interesse: Bestmögliche Angebote und bestmöglichen Service für Apotheken und damit für die Patientinnen und Patienten.“ 

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POLITIK UND GESETZGEBUNG


Neuer Staatssekretär im BMG

Dr. Thomas Steffen wird neuer beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Herr Dr. Steffen folgt auf den langjährigen Staatssekretär Lutz Stroppe und ist neu in der Gesundheitsbranche. Zuvor hat er unter anderem als Staatssekretär im Bundesfinanzministerium gearbeitet. 

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IQWIG Rapid Report 

Im Auftrag des BMG hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWIG) einen Bericht zu dem Nutzen von patientenindividueller Verblisterung erstellt. Der Rapid Report erschien am 14. Mai für die Öffentlichkeit. Der BPAV begrüßt die Erkenntnis, dass die PAV Stellfehler vermeidet und die Mitarbeiter*innen in der Pflege entlastet. Das im Bericht vorgeschlagene Studiendesign sollte nun durch das BMG umgesetzt werden, damit der Nutzen der PAV welchen die Verbandsmitglieder im täglichen Geschäft erleben und sehen, nun alsbald allgemein anerkannter Stand der Wissenschaft wird.

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PTA-Reformgesetz

Das BMG hat jüngst einen neuen Referentenentwurf für eine Reform des Berufsbilds der pharmazeutisch-technischen Assistent*innen (PTA) vorgestellt. Der PTA-Beruf soll dadurch moderner und attraktiver werden. In einer Stellungnahme des BPAV an das BMG begrüßt der Verband explizit die Aufnahme der pharmazeutischen Dienstleistung des patientenindividuellen Arzneimittelverblisterns in den PTA-Lehrplan. Zusätzlich wurde angemerkt, dass der BPAV es begrüßen würde, wenn in den Lehrplänen auch über die Fehleranfälligkeit des manuellen Arzneimittelstellens im Vergleich zur maschinellen Arzneimittelverblisterung aufgeklärt werden würde. 

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WEITERE MELDUNGEN


Patientenindividuelles Verblistern auf Patientenwunsch bleibt zulässig

Die Formulierung des § 16 des neuen Rahmenvertrags über die Arzneimittelversorgung, welcher am 1. Juni dieses Jahres in Kraft treten wird, hatte zeitweise für Verunsicherung gesorgt. Nach dem Wortlaut klingt es, als ob es bei der Bereitstellung patientenindividuell verblisterter Fertigarzneimittel einer ärztlichen Verordnung bedarf. Daraufhin stellte der GKV-Spitzenverband klar: Serviceleistungen, welche auf Wunsch des Heimes und/oder des Patienten bereitgestellt werden sind hiervon zu trennen und können dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden.

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Jahrestagung des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit (APS)


Ziel des Bündnisses ist es eine Kultur der Patientensicherheit in Deutschland auf allen
Ebenen des Versorgungsprozesses zu etablieren. "Jedes Jahr komme es zu rund 800.000 unerwünschten Ereignissen, in der Regel Medikationsfehler. Etwa 20.000 Menschen koste dies das Leben", hieß es während der Veranstaltung. Das APS fordert daher die Einführung flächendeckender Beauftragter für Patientensicherheit. 

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Zeitbombe für den Sozialstaat?

Eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts des Verbands der Privaten Krankenversicherungen sagt drastisch steigende Pflegekosten voraus. Die Studie sieht dringenden Reformbedarf in der Pflegeversicherung. Durch den demografischen Wandel verschärft sich die Situation zunehmend. Das Thema wurde auch während der BPAV-Mitgliederversammlung - angestoßen durch Herrn Henkel von ARZ Service - diskutiert. 

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Richtige Arzneimitteleinnahme funktioniert nur selten

Demenzkranke sind bei der Arzneimitteleinnahme häufig sich selbst überlassen. Nach einer Studie funktioniert bei nur 7 Prozent der Erkrankten die Arzneieinnahme gut - bei 93 Prozent dagegen schlecht bis katastrophal. 

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Kein Überblick bei zu vielen Medikamenten

Viele ältere Menschen nehmen täglich mehrere Medikamente ein. Bei chronischen Krankheiten können dies bis zu 20-30 verschiedene Arzneimittel sein. Multimedikation oder Polypharmazie nennt sich dieses Phänomen. Laut dem Aktionsbündnis für Patientensicherheit 5 Prozent der jährlichen Krankenhauseinweisungen auf Medikationsfehler zurückzuführen. Um die Patientinnen und Patienten besser zu schützen, bedarf es neuer und moderner Verfahren.

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TERMINE

17.05.19 Verbändeanhörung des PTA-Reformgesetzes im BMG
21. - 23.05.19 Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2019: „Gesundheitspolitik der GroKo – das Urteil der Leistungserbringer“ (Mehr)
05. - 06.06.19 med.Logistica: Internationaler Kongress mit Fachmesse für Logistik und Prozessmanagement im Krankenhaus (Mehr)
06.06.19 92. Gesundheitsministerkonferenz in Leipzig (Mehr)
07.06.19 Tag der Apotheke unter dem Motto "Richtige Medikation für Kinder" (Mehr)


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