load images

Der Blister-Infobrief
Ausgabe 1 / 2016

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Sie erhalten den Blister-Infobrief Ausgabe 1 / 2016. Mit dem Blister-Infobrief informieren wir sie vierteljährlich über aktuelle gesundheitspolitische Themen und Neuerungen aus dem pharmazeutisch-industriellen Bereich mit Bezug zur Patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung (PAV). Mit dem Blister Info-Brief bleiben Sie stets auf dem Laufenden! Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns über Ihre Anregungen.

IN EIGENER SACHE

16.10.2015 | Arzneimittel im Millionenwert werden vernichtet

Der Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV) greift eine Kleine Anfrage (Drucksache 18/6142) der Bundestagsfraktionen Bundnis90/Die Grünen auf. Danach werden allein in Nordrhein-Westfalen jedes Jahr nach Angaben des Diözesan-Caritasverbandes Köln Arzneimittel im Wert von 850.000 € vernichtet, weil sie nach Therapieänderung oder Tod des Patienten nicht weiterverordnet werden dürfen.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

 

12.10.2015 | Gemeinsame Pressemitteilung von BPAV und LAFIM: Arzneimittelverblisterung schafft Freiräume

Der Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV) und der Landesausschuss für Innere Mission in Brandenburg (LAFIM) betrachten die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung (PAV) als Mittel der Wahl für eine optimale Arzneimittelabgabe insbesondere an multimorbide Patienten. Die Vorteile bei der Arzneimitteltherapiesicherheit, der Compliance und dem effizienten Einsatz von Medikamenten überwiegen nach Meinung beider Organisationen eindeutig.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.


Imagefilm der Deutschen Blistergesellschaft


Den neuen, sehenswerten Imagefilm der Deutschen Blistergesellschaft, in dem der Verblisterungsprozess anschaulich dargestellt wird, können Sie ab sofort hier anschauen

 

Rowa im Südwest Rundfunk

Der SWR hat einen sehr interessanten Bericht über die Arbeit unseres Mitgliedes Rowa (Carefusion) ausgestrahlt. Sie können Ihn in der Mediathek anschauen.

 
8. Blister-Symposium von Omnicell in Darmstadt


Am 12. und 13. April lädt unser Mitglied Omnicell bereits zum 8. Mal zum jährlich stattfindenden Blister-Symposium. Alle Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.


POLITIK UND GESETZGEBUNG
Der Dialog mit Entscheidern auf Bundes- und Landesebene gehört zu den Kernaufgaben eines Interessenverbandes. 


Am 11. September fand in Berlin eine politische Frührunde mit der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion statt. Außerdem gab es ein Treffen mit Spitzenvertretern des DAV am 15. September. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an neuen Gesprächsterminen mit wichtigen Entscheidern aus der Bundestags-, Ministeriums- und Verbandsebene.

Aktueller Stand: Antikorruptionsgesetz

Der aktuelle Stand in Sachen Antikorruptionsgesetz: Da im Rechtsausschuss noch weiterer  Beratungsbedarf besteht, wurde die für Ende Januar geplante 2./3. Lesung (Termin wird noch bekannt gegeben) verschoben.

 

Korruptionsgesetz taugt nicht

Das Gesetz der großen Koalition zur Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen ist nicht praxistauglich und in der jetzigen Variante nur ein Feigenblatt. Die Strafverfolgung wäre zwar möglich, Täter seien aber kaum zu überführen, zeigt eine Öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag. Telefonüberwachung soll ausgeschlossen bleiben.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

 

Arzneimittelinteraktionen durch elektronischen Medikationsplan minimieren

In Deutschland sterben mehr Menschen an Arzneimittelwechselwirkungen als im Straßenverkehr: Während im Jahr 2014 bundesweit 3.368 Personen auf Deutschlands Straßen ums Leben kamen, fallen jährlich etwa 20.000 Menschen vermeidbaren Arzneimittelnebenwirkungen zum Opfer, die oft durch Wechselwirkungen bedingt sind, berichtet Elsevier Health Analytics.

Auf dem Elsevier-Symposium Auf dem Weg zum Medikationsplan 2.0 – Datenaustausch rettet Leben!“ auf dem BMC-Kongress am 19. Januar in Berlin, diskutierten Experten die analytischen Möglichkeiten des neuen Medikationsplans im Rahmen des gerade verabschiedeten E-Health-Gesetzes. Der Vorstandsvorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, berichtete über den Beitrag des Medikationsplans zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit. Danach haben Menschen, die drei oder mehr Arzneimittel einnehmen, ab Oktober 2016 Anspruch auf diesen Medikationsplan. Allerdings soll der Medikationsplan erst ab 2018 elektronisch von der Gesundheitskarte abrufbar sein.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.




WEITERE MELDUNGEN

Preisbindung hängt von der Abgabe ab

Die Preisbindung von Arzneimitteln, die von Apotheken patientenindividuell verblistert werden, war im März Thema des Bundesgerichtshofs. Aus dem Urteil folgerte man, dass Apotheke und auch der pharmazeutische Hersteller die Preise frei bestimmen könnten. Dem widersprechen nun Juristen. Etwa 4000 Apotheken in Deutschland bieten ihren Patienten eine individuelle Verblisterung ihrer Arzneimittel an. Entsprechend groß war die Aufregung, als der Bundesgerichtshof im März 2015 entschied, dass bei Abgabe von patientenindividuellen Arzneimittelblistern weder die abgebende Apotheke noch der Hersteller der Arzneimittel an die Preisbindungsvorschriften der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisVO) gebunden sind.

Hier sei § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 7 AMPreisVO anzuwenden, nach dem die Preisspannen und Preise der Apotheken bei Abgabe von aus Fertigarzneimitteln entnommenen Teilmengen vom Anwendungsbereich der Arzneimittelpreisverordnung ausgenommen sind, soweit deren Darreichungsform, Zusammensetzung und Stärke unverändert bleiben

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Deutschen Apothekerzeitung hier.


Die ungeöffnete Packung ist Sondermüll

Medikamente aus dem Vorrat verstorbener Patienten könnten noch genutzt werden. Doch die Hospize müssen die Mittel vernichten. Einige der Häuser wollen sich damit nicht mehr abfinden. Hospize müssen auch weiterhin alle Arzneimittel eines Verstorbenen vernichten, selbst dann, wenn die Packungen gar nicht geöffnet worden sind. Die Bundesregierung wird kein Gesetz auf den Weg bringen, das die Weiterverwendung von Medikamenten in Hospizen erlaubt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Als Begründung führt die Bundesregierung Gefahren bei der Arzneimittelsicherheit an. In Deutschland sorgt ein gesetzlich geregeltes Apothekenmonopol dafür, dass nur Apotheker Medikamente lagern und aushändigen dürfen.
Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 
hier.




TERMINE

Quo Vadis, Antikorruptionsgesetz?

23.2. in Frankfurt, 25.2. in Köln

Informationen zur Anmeldung:

www.inspirato.de

Deutscher Pflegetag

10-12. März in Berlin

Informationen zur Anmeldung:

www.deutscher-pflegetag.de

Interpharm

18./19. März in Berlinte

Informationen zur Anmeldung:

www.interpharm.de

Darmstädter Blister-Symposium

12./13. April in Darmstadt

Informationen zur Anmeldung:

www.omnicell.de

 

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren