29.11.2013 | Pressemitteilung

BPAV: Koalitionsvertrag zeigt Perspektiven für Verblisterung auf

Berlin - Der Bundesverband patientenindividueller Arzneimittelverblisterer e.V. (BPAV) begrüßt die im Koalitionsvertrag zwischen der Union und SPD vereinbarten gesundheitspolitischen Pläne zur Versorgung von Pflegebedürftigen. Sie bilden ein gutes Fundament für weitere Verbesserungen der Qualität in der Pflege. Die patientenindividuelle Verblisterung (PAV) muss dabei eine wesentliche Rolle spielen.

Der Pflege kommt im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD eine wichtige Rolle zu. Die neuen Koalitionspartner wollen sich verstärkt für eine verbesserte Situation von Pflegebedürftigen und Pflegekräften einsetzen. „Hier sehen wir eine reelle Chance, für die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung (PAV). Sie ist das Mittel der Wahl, um eine spürbare Verbesserung bei der Qualität in der Pflege – namentlich in der Arzneimittelversorgung der Patienten herbeizuführen“, sagte der BPAV-Vorsitzende Hans-Werner-Holdermann.

Schon in der Vergangenheit haben viele Modellprojekte, in denen die Verblisterung erprobt wurde, gezeigt, dass die PAV verstärkt zu einer Verbesserung der Arzneimittelversorgung in der Pflege beiträgt. Nicht zuletzt durch die Entlastung der Pflegekräfte beim fehlerbehafteten manuellen Stellen der Arzneimittel. Die letzte Bundesregierung hatte sich nur bedingt für diese innovative Form der Arzneimittelabgabe eingesetzt. „Der aktuelle Koalitionsvertrag, sollte er so von der SPD-Parteibasis bestätigt werden, öffnet uns neue Türen und schafft endlich die Möglichkeit, die PAV großflächig für die Verbesserung der Pflegeleistungen einzusetzen“, sagte Holdermann.

Der BPAV wurde Ende 2009 gegründet. Dem Verband gehören Unternehmen an, die nach deutschem Recht (§ 13 AMG) patientenindividuelle pharmazeutische Blister herstellen dürfen. Der Verband hat aktuell neun Blisterzentren und sieben fördernde Partner als Mitglieder.

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Ansprechpartner:
Udo Sonnenberg, BPAV Geschäftsstelle, Tel. 030 –
847 122 68-15

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