Daten und Fakten zur Verblisterung 

Einsparungen und Zusatznutzen der patientenindividuellen Verblisterung:

Ergebnis
Quelle
Zeitersparnis von 5,5 Min. je Woche/Patient = Ausgabeneinsparung von 0,94€ je Woche/Patient (22%)
(AOK Bayern)
Neubauer& Wick (2011)
Positive Beurteilung der Verblisterung von Patienten: 78-82% Ibid.
27% weniger Krankenhausaufenthalte (>500.000€/Jahr), 26.3% geringere Verweildauer (von 10,6 auf 7,8 Tage)

(AOK Nordost)
Leker et al. (2011)

16% Arzneimittelausgabenreduktion (von 184.778€ auf 155.879€) Ibid.
Verbesserung der Adhärenz um 14,30% Schneider et al. (2008)
Zeitersparnis von 84% (von 17,54 auf 2,80 Min je Bewohner/Woche) IfH Studie (2011)
20% Einsparungen bei Über- und Unterdosierung u. 1% vermeidbare Verschreibungsfehler; insgesamt eine Ausgabenersparnis von 13,9 Mio. € Lauterbach et al. (2004a)

 

Die hier aufgeführten Daten sind nur Ausschnitte aus einer umfassenden Studie, die das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) im Auftrag des Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer e.V. (BPAV) erstellt hat. Diese analysierte zahlreiche Studien zum Mehrwert der patientenindividuellen Verblisterung und stellte ein Gesamtfazit auf:

„Sämtliche Studien der patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung kommen sowohl hinsichtlich eines direkten als auch indirekten patientenrelevanten Zusatznutzens ausschließlich zu positiven und statistisch signifikanten Effekten und stellen fest, dass die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung einen beträchtlichen bis erheblichen, aber zumindest geringen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität, der Lebensqualität beziehungsweise Morbidität und der Versorgungswirtschaftlichkeit liefert.“

Die Studie als PDF Version finden Sie unter folgendem Link.