Das selbst gesteckte Arbeitsziel der Tagung ist die Formulierung von Leitlinien im Bereich der Multimedikation und die konsequente Umsetzung des elektronischen Medikationsplanes. Letzterer ist bei der patientenindividuellen Verblisterung (PAV) schon seit Jahren Standard.

„Es würde uns sehr freuen, wenn wir durch die Beschlüsse der Ländergesundheitsministerkonferenz einer möglichst fehlerfreien und damit therapiegemäßen Arzneiversorgung der Patienten ein wahrnehmbares Stück näherkommen“, sagt der BPAV-Vorsitzende Hans-Werner Holdermann. „Insbesondere das oft fehlerbehaftete, manuelle Stellen bei älteren, multimorbiden Patienten muss ein Ende haben. In diesem Zusammenhang nehmen wir als Fachverband erfreut zur Kenntnis, dass im Vorfeld der Gedanke des sektorenübergreifenden Ansatzes in der Diskussion Platz greift. Eine zeitgemäße Versorgung muss die relevanten Spieler, also Ärzte, Apotheken, Heime und Kostenträger zum Vorteil für die Patienten und deren Angehörigen zusammenbringen“, ist Holdermann überzeugt.

Der BPAV sieht keine Alternative zur maschinell hergestellten, patientenindividuellen Medikation innerhalb einer modernen Therapie. Immer mehr Pflegeeinrichtungen – auch ambulant – kommen zu diesem Schluss und greifen auf diese fehlerminimierende pharmazeutische Dienstleistung zurück.

 

Über den BPAV:

Der BPAV hat sich im Herbst 2009 gegründet und hat derzeit 22 Mitglieder. Der BPAV vertritt die Interessen der Blisterunternehmen in Deutschland gegenüber der Politik sowie gesellschaftlich relevanten Gruppen und den Medien. Der Verband pflegt enge Kontakte zu Blisterunternehmen und Organisationen in den Nachbarländern.

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